Allgemeines

& Historisches zum Pferd

Wie sicherlich dem einen oder anderen schon bekannt, wurden unsere Hauspferde ca. 2000 v.Chr. in Babylonien und ein paar hundert Jahre später in Ägypten eingeführt. Diese Pferde waren die Vorläufer der schnellen arabischen Zuchtformen des Mittleren Ostens und Nordafrikas. In Europa wurden wahrscheinlich Tiere einer andere Linie gezüchtet. Sie waren im Körperbau kräftiger als die Araber und auch langsamer. Diese Pferde werden als die ersten Vorfahren unserer Zug -und Wagenpferde angesehen. Man hat sie zum Pflügen und für andere schwere Arbeiten eingesetzt. Es wird vermutet das eine dritte Linie die auf den Britischen Inseln zu finden war, die Vorläufer der heutigen Ponys waren.

    

Reitausbildung, Gangarten und Ausbildung


Reitarten
Pony "Twetty"

Auch heute wird nach wie vor nach der klassichen Reitweise geritten. Wobei dies heute noch verfeinert wird. Der Reiter soll auch in unserem Unterricht vorwiegend durch Gewichtsverlagerung und Kreuzeinwirkung ( Gesäßeinwirkung) das Pferd in die gewünscht Richtung führen. Es wird nicht mit Kraft geritten sondern im Einklang mit dem Pferd.
Die "Westernart" reitweise verbreitet sich bei uns auch immer mehr. Eine solche wird bei uns vielfach von den Wanderreitern bevorzugt. Sie bietet neben dem entsprechenden Sattel und der Trense einen bequemen und entpannten Sitz für lange Ritte.

      

Grundkenntnisse

...und etwas Fachchinesisch

Die Sehfähigkeit

Mit seitlich am Kopf stehenden Augen können Pferde gleichzeitig nch rechts und links sehen. Scharf erkennen sie allerdings nur das was sie mit beiden Augen gleichzeitig erkennen können. Sie können in weiter Ferne Bewegungen wahrnehemen, die wir Menschen nicht sehen können.

Das Gehör

Pferde können besser Hören als Menschen, laute, plötzliche und schrille Geräusche sind ihnen unangenehm. Eine ruhige, leise und tiefe Stimme empfindet es als angenehm.

Der Geruch

Ein Pferd hat eine Nase, die es mit mancher Hundenase aufnehmen kann, auch auf größere Entfernung.

Die Empfindlichkeit

Die Haut und die Haare eines Pferdes sind relativ empfindlich, Tasthaare an Maul und Nüstern erlauben ihm Futter und Fremdkörper zu sortieren.

    
Gangarten

Mecklenburgische Warmblutstute
"Double-Mint"

Neben den drei üblichen Gangarten, wie Schritt, Trab und Galopp finden wir bei einigen Pferderassen noch weitere, wie Pass und Tölt. Insbesondere sind die Isländer und die Paso´s sogenannte fünfgänger. Der Pass ist ähnlich wie beim Schritt nur wesentlich schneller eine Gangart die für den Reiter sehr bequem zu sitzen ist. Aber auch der Rennpass lässt sich sehr gut sitzen. Dann unterscheiden wir noch zwischen symetrischen Gängen ( Schritt, Pass und Trab) und asymetrischen Gängen ( Galpp). Natürlich können wir in Sachen Pferd, Reiten und -Ausbildung, Zucht und Haltung, Pflege usw. noch vieles erläutern, doch dies soll nur ein kleiner Einblick sein.